Willkommen

Lieber Hundefreund,

sie haben sich an unseren Verein gewandt um sich bei der Erziehung Ihres vierbeinigen Freundes unterstützen zu lassen. Dieses tun unsere Ausbilder sehr gerne. Wichtig für Sie ist aber auch zu wissen, dass unsere Ausbilder dieses alles Ehrenamtlich machen und selber zahlende Mitglieder im Verein sind. Daher sollten Sie bedenken, dass die Ausbildung Ihres Hundes nicht nur auf dem Hundeplatz stattfindet, sondern auch im täglichen Umgang mit dem Tier. Sie können nur dann einen Erfolg erzielen, wenn Sie mehrmals täglich die Ausbildung mit kleinen Übungen vertiefen. Deshalb von uns noch einige Tipps, die Ihnen das erleichtern können:

Oberstes Gebot bei der Erziehung eines Hundes sollte Konsequenz sein. Bestehen sie darauf, dass ein einmal gegebenes Kommando auch bis zu seiner Aufhebung befolgt wird. So stellen sie niemals Ihre Funktion als Rudelführer in Frage.

Schlagen sie nie Ihren Hund, er wird es nicht vergessen. Dadurch erziehen sie Ihn nur zum Angstbeißer.

Wichtig bei der Erziehung ist auch Lob und Tadel, wobei das Lob stets überwiegen sollte. Ihr Hund lernt am einfachsten, wenn sie sein gutes Benehmen mit wohlwollen loben, unerwünschte Dinge aber auch sofort mit einem kleinen Tadel bestrafen. Hier ein Beispiel: Sie wollen erreichen, das Ihr Hund „ bei Fuß ” mitgeht. Für ziehen an der Leine tadeln sie Ihn durch eine kurze Korrektur mit Hilfe der Leine, ist er ein Stück brav „ bei Fuß ” mitgelaufen belohnen sie Ihn durch ein kurzes kraulen oder ein Leckerchen.

Aber Vorsicht, durch belohnen im falschen Moment können sie Ihrem Hund auch Fehler gutheißen. Diese ihm dann wieder abzugewöhnen wird dann schwer werden. Auch zu spätes loben oder Tadeln kann der Hund nicht mehr mit der richtigen Ursache verbinden. Es gilt, sofort nach Ausführung eines Kommandos zu loben. Sie geben z.B. das Kommando „ Sitz“ . Wenn Ihr Hund sich nun setzt muss das Lob ( z.B. Leckerchen ) in dem Moment kommen, wenn der Hintern den Boden berührt.

Ermöglichen sie Ihrem Hund den Kontakt mit so vielen Umwelteinflüssen wie möglich (z.B. Autos, Fahrräder, Menschen, andere Hunde, Busse usw.). Fangen sie damit so früh wie möglich an, nur so wird er seine Angst verlieren und sich sicher in seinem Leben bewegen. Sorgen sie dafür, dass Ihr Hund den Auslauf bekommt, den er braucht. Beachten sie dabei, dass sie den Welpen oder Junghund nicht überlasten. Welpen genügt mehrmals Täglich 15 – 30 Minuten, je nach Alter dann entsprechend mehr. Achten sie auch darauf, dass der Welpe oder Junghund nicht zu sehr belastet wird. ( z.B. Treppen, über Hindernisse springen, am Fahrrad mitlaufen.) So belastbar ist Ihr Hund, je nach Rasse, erst mit 12 – 18 Monaten. Dabei gilt, je größer der Hund, desto später sollten sie mit solchen Dingen anfangen. Der Knochenbau Ihres Hundes wird es Ihnen danken.

Betrachten sie Ihren Hund ruhig als Familienmitglied. Beachten sie aber, stets der Herr im Haus zu bleiben. Sie müssen immer in der Lage sein, Ihrem Hund alles wegnehmen zu können. Auch das geliebte Fressen oder den Kauknochen. Trainieren sie dieses von klein an immer wieder. Beachten sie hierbei aber, das sie ihm die weggenommenen Sachen auch sofort wiedergeben, wenn er es sich brav gefallen lässt. Er soll ja nicht meinen, wir wollen Ihm sein Fressen streitig machen. Knurrt Ihr Hund sie dabei an, ist er sofort zu tadeln.

Wenn sie diese Tipps näher erklärt oder gezeigt haben möchten, wenden sie sich an uns. Wir zeigen es Ihnen sehr gerne.

Beachten sie bei der Ausbildung auch folgendes: Je öfter sie an unserer Gruppenarbeit mit Ihrem Hund teilnehmen, umso schneller erzielen sie Erfolge.

So, und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß auf unserer Platzanlage mit Ihrem vierbeinigen Freund.

Ihr Team vom SGV – Heiligenhafen.

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